Wir sprechen die Sprache der Forschung


Wissenschaft und Forschung gehören zu unserem täglichen Geschäft. Deshalb sprechen wir die Sprache und kennen die Arbeitsweise, die es für eine erfolgreiche Kooperation bei wissenschaftlichen Projekten braucht.  Wir bei BEC bieten Forschung mit speziellem Know-how auf verschiedenen Gebieten.  Forschung mit Leidenschaft: unser großes Engagement für Forschung und Entwicklung und unsere Projekterfahrung mit international anerkannten Instituten sorgen für einzigartige Forschungsleistungen und für eine schnelle, individuelle Antwort auf Kundenbedürfnisse.

Beispiele unserer Forschungsprojekte

 

RWTH Aachen / Intitut für Regelungstechnik / BMBF Projekt RoPaRa (Robotergeführte Patientenliege in der Radiotherapie)

Variiert die Lage eines Tumors während der Bestrahlung als Konsequenz physiologischer Vorgänge, wie durch Atmung, Herzschlag oder Verdauung, so erschwert dies die Berechnung und Anwendung einer optimalen Dosisverteilung. In der aktuellen medizinischen Praxis wird oft eine Anpassung des Fokusbereichs der Bestrahlung an die statistische Positionsverteilung des zu zerstörenden Tumorgewebes praktiziert. Dies bedeutet eine Ausdehnung des Fokusbereiches der Bestrahlung so weit, dass das Tumorgewebe zu jedem Zeitpunkt in diesem Bereich enthalten ist. Diese Praxis hat zur Folge, dass auch gesundes, den Tumor umlagerndes Gewebe hohen Strahlendosen ausgesetzt wird. Um diesen Zielkonflikt zu überwinden, hat sich an der RWTH ein interdisziplinäres Forscherteam aus Forschungsinstituten und deutschen Medizintechnik-Unternehmen formiert. Kern des in diesem Verbund verfolgten Lösungsansatzes ist eine robotergeführte Patientenliege: Sie kompensiert individuell die Tumorbewegung und so die Position des Tumors im Verhältnis zum Therapiestrahl durch die entsprechende Gegenbewegung des Tisches. Damit kann das Zielvolumen verkleinert und möglichst nah um den Tumor herum festgelegt werden. Auf diese Weise wird weniger umliegendes, gesundes Gewebe in Mitleidenschaft gezogen und der Patient erleidet weniger toxische Nebenwirkungen.

Die Entwicklung der robotergeführten Patientenliege findet in Kooperation mit Industrieunternehmen und Forschungsinstituten statt, die fachübergreifend ihre Kompetenzen einbringen. „In den letzten Jahren haben wir es an der RWTH geschafft, zahlreiche Forschungsprojekte zu initiieren, die sich durch einen interdisziplinären Verbund auszeichnen. Nun müssen wir noch einen Schritt weitergehen und auch die fundamentalen Wissenschaften wie zum Beispiel Mathematik und Physik in unsere Forschungsprojekte mit der Industrie integrieren“, so Professor Dirk Abel, Leiter des Instituts für Regelungstechnik.

www.irt.rwth-aachen.de


Institut für Astronomie & Astrophysik / Deutschland

Das Projekt „Einstein on Tour“ des Institut für Astronomie und Astrophysik an der Eberhard Karls Universität Tübingen hat sich zum Ziel gesetzt, Einsteins Relativitätstheorie als interaktiv erfahrbare Wissenschaft direkt zu den Schülern zu bringen. An dem von BEC entwickelten Gravitationsstuhl wurden Antriebe zur Erzeugung von hochfrequenten und niederfrequenten Schwingungen angebracht. Durch Überlagerung der Anregung kann das Phänomen der einsteinschen Gravitationswelle nun erlebt werden.

http://www.einsteinmobil.de


Atacama Cosmology Telescope (ACT) / Chile

Das Atacama Cosmology Telescope (ACT) ist ein 6-Meter-Radioteleskop zur Untersuchung des kosmischen Mikrowellenhintergrunds, welches sich in der Atacama-Wüste in Nordchile befindet. Teleskop und Instrumentierung sind für die Untersuchungen der Unregelmäßigkeiten des kosmischen Mikrowellenhintergrunds ausgelegt und werden für die Entdeckung von Galaxienhaufen durch ihre vom Sunyaev-Zeldovich-Effekt bewirkte lokale Veränderung des Mikrowellenhintergrunds eingesetzt. BEC war bei diesem Projekt mit der Erfassung der komplexen Anforderungen für die Teleskopsteuerung unter Extrembedingungen (5.200 m Höhe, 65 m/s Windgeschwindigkeit, Temperaturen zwischen -60°C und +40°C) verantwortlich und während der Durchführungsphase des Projekts mit der Betreuung und dem Projektmanagement für den Steuerungshersteller betraut.

http://www.princeton.edu/act/


Max Planck Institut / Deutschland

Im PanoLab des Max-Planck Instituts werden Experimente zu Raumwahrnehmung, Raumorientierung oder wahrnehmungsbasiertem Handeln durchgeführt. Ein wichtiger Aspekt für eine realitätsnahe Simulation ist die Größe des ausgeleuchteten Gesichtsfeldes. Mit der Großbildprojektion im PanoLab kann eine Simulation über nahezu das gesamte menschliche Gesichtsfeld erfolgen. BEC war für die Konstruktion der Beamerhalterungen sowie die Ausrichtung und Justierung der sechs Hochleistungsbeamer verantwortlich.