Für Aufsehen sorgen die Konstruktionen aus Holz und aus Kohlefaser derzeit bei der Bundesgartenschau in Heilbronn. »Die verwendete Menge an Material ist für die Dimension des Holzpavillons minimal«, ist Buck stolz auf den geringen Ressourcen-Verbrauch beim Bau. Möglich macht dies eine ausgetüftelte Konstruktion, deren Planer sich von den Bauplänen in der Natur viel abgeschaut haben. Im Falle des Holzpavillons diente der Seeigel mit seinem Panzer aus Schalensegmenten als Vorlage – auf die Stacheln wurde natürlich verzichtet. Der Holzpavillon besteht aus 376 verschiedenen, individuell angefertigten Bauteilen, jedes Stück mit einer Fehlertoleranz von unter 0,3 Millimetern.

Der zweite Pavillon ist ausschließlich aus Faserverbund-Komponenten gefertigt. Diese sind ebenfalls in einem robotischen Verfahren hergestellt worden – allerdings mit einer anderen, speziell Nach dem Bauplan der Natur dafür gebauten Anlage. »Dies«, so die Info auf der Bundesgartenschau-Homepage, »ermöglicht es, die Geometrie und Faseranordnung jedes einzelnen der 60 Bauteile spezifisch den jeweiligen Anforderungen anzupassen«. Der Faserverbund- Pavillon ist ausgesprochen robust und beeindruckt gleichzeitig mit seiner architektonischen Wirkung.

Von der Planung bis zur Fertigstellung der Pavillons waren Buck und die Entwickler aus seinem Unternehmen insgesamt 16 Monate mit dem Projekt beschäftigt. Die Kooperation mit der Uni Stuttgart besteht bereits seit vielen Jahren, die Pfullinger haben mehrere Anlagen für die Uni gebaut.

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